Event Title

Kafkas Das Urteil und die Philosophie des Strafsystems

Location

Room 202, State Farm Hall, Illinois Wesleyan University

Start Date

11-4-2015 2:15 PM

End Date

11-4-2015 3:15 PM

Description

In Franz Kafkas Geschichte Das Urteil (1913) wird Georg Bendemanns Tod ständig als Selbstmord interpretiert. Obwohl Georg von seinem Vater verurteilt wird, ist ein anderer Grund für seinen Tod „Selbst-Hinrichtung“ der Todesstrafe. Die Selbst-Hinrichtung ist wenn der Verbrecher selbst ohne die Hilfe eines Henkers hinrichtet. Im Rahmen der Philosophie von Immanuel Kant gibt es einen moralischen Unterschied zwischen Selbstmord und der Todesstrafe. Selbstmord ist immer unmoralisch aber das Todesstrafe ist moralisch und manchmal erforderlich. Der Selbstmord ist die Folge von keine Vernunft. Die Selbst-Hinrichtung ist eine Entscheidung von der reinen Vernunft. In meiner Analyse zeige ich, dass Georgs Tod nicht eine Schwäche ist sondern eine Zustimmung des Urteils. Kafka hat ein Paradox des Urteils und des Strafsystems beschrieben. Weil Georg keinen Unrecht begeht, das der Todesstrafe verurteilen soll, ist das Urteil eines Unrecht. Um das Strafsystem zu unterstützen, muss Georg sein Urteil vollbringen. Wenn Georg es nicht erfüllte, würde der Staat bedroht sein. Aber Kant glaubt an den moralische Grund von dem Strafsystem. Das Urteil zeigt, dass das Strafsystem immer fehlerhaft ist—weil die Menschen, die fehlerhaft sind und die Urteile bestimmen, ungerechte Entscheidungen treffen werden. Aus diesem Grund ist das Strafsystem selbst ungerecht. Kafka bietet keine Lösung am Ende von Das Urteil an, vielleicht weil er glaubte, es gibt keine Lösung für dieses Problem. Der Staat ist völlig auf das Strafsystem angewiesen aber das Strafsystem ist unmoralisch. Wir können das Strafsystem und der Staat zurückweisen aber es ist wahrscheinlich dass jedes Strafsystem, das dieses System ersetzt, auch unmoralisch sein wird. Die Bürger können ungerechte Urteile erfüllen, wie Georg, oder der Staat in Gefahr setzen, wenn sie das Strafsystem zurückweisen.

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Apr 11th, 2:15 PM Apr 11th, 3:15 PM

Kafkas Das Urteil und die Philosophie des Strafsystems

Room 202, State Farm Hall, Illinois Wesleyan University

In Franz Kafkas Geschichte Das Urteil (1913) wird Georg Bendemanns Tod ständig als Selbstmord interpretiert. Obwohl Georg von seinem Vater verurteilt wird, ist ein anderer Grund für seinen Tod „Selbst-Hinrichtung“ der Todesstrafe. Die Selbst-Hinrichtung ist wenn der Verbrecher selbst ohne die Hilfe eines Henkers hinrichtet. Im Rahmen der Philosophie von Immanuel Kant gibt es einen moralischen Unterschied zwischen Selbstmord und der Todesstrafe. Selbstmord ist immer unmoralisch aber das Todesstrafe ist moralisch und manchmal erforderlich. Der Selbstmord ist die Folge von keine Vernunft. Die Selbst-Hinrichtung ist eine Entscheidung von der reinen Vernunft. In meiner Analyse zeige ich, dass Georgs Tod nicht eine Schwäche ist sondern eine Zustimmung des Urteils. Kafka hat ein Paradox des Urteils und des Strafsystems beschrieben. Weil Georg keinen Unrecht begeht, das der Todesstrafe verurteilen soll, ist das Urteil eines Unrecht. Um das Strafsystem zu unterstützen, muss Georg sein Urteil vollbringen. Wenn Georg es nicht erfüllte, würde der Staat bedroht sein. Aber Kant glaubt an den moralische Grund von dem Strafsystem. Das Urteil zeigt, dass das Strafsystem immer fehlerhaft ist—weil die Menschen, die fehlerhaft sind und die Urteile bestimmen, ungerechte Entscheidungen treffen werden. Aus diesem Grund ist das Strafsystem selbst ungerecht. Kafka bietet keine Lösung am Ende von Das Urteil an, vielleicht weil er glaubte, es gibt keine Lösung für dieses Problem. Der Staat ist völlig auf das Strafsystem angewiesen aber das Strafsystem ist unmoralisch. Wir können das Strafsystem und der Staat zurückweisen aber es ist wahrscheinlich dass jedes Strafsystem, das dieses System ersetzt, auch unmoralisch sein wird. Die Bürger können ungerechte Urteile erfüllen, wie Georg, oder der Staat in Gefahr setzen, wenn sie das Strafsystem zurückweisen.